Auszeichnung beim Zukunftspreis Deutsche Energie
Unser Leuchtturmprojekt am Bodensee hat beim ersten Zukunftspreis Deutsche Energie den 2. Platz in der Kategorie Unternehmen erreicht. Ausgezeichnet wurde die Agri-PV-Anlage auf dem Obsthof Bernhard in Kressbronn, die Solarstrom über Apfelplantagen erzeugt. Die Preisverleihung fand am 6. Oktober 2026 in Berlin statt, im Rahmen der 2. Berliner Konferenz für Bürgerlichen Klimaschutz.
Ein Abend am Brandenburger Tor
Gefeiert wurde im Allianz Forum am Pariser Platz, direkt am Brandenburger Tor. Wir sind immer noch beeindruckt von der Atmosphäre dieses Abends. Der Heimatwurzeln e.V. hatte rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kommunen und Gesellschaft versammelt.
Im Mittelpunkt standen pragmatischer Klimaschutz und sichere, bezahlbare Energie. Die Podiumsdiskussion drehte sich darum, wie Klimaschutz in Unternehmen und Kommunen praktisch funktioniert und warum Menschen auch persönlich von neuen Technologien profitieren sollten.
Der Zukunftspreis Deutsche Energie
Der Preis wurde in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Er zeichnet Projekte aus, die zeigen, wie die Energiewende in Kommunen, Unternehmen, Vereinen und Initiativen gelingen kann. Zur Auswahl standen 49 Projekte.
Der 2. Platz bestärkt uns in unserem Ansatz, hofnahe Agri-PV mit Speicher zu bauen.
Klimaschutz auf dem Obsthof Bernhard
Klimaschutz wird konkret, wo Energie entsteht und verbraucht wird. In Kressbronn am Bodensee steht unsere Agri-PV-Anlage mit 2,4 MWp über Apfelplantagen, die größte ihrer Art in Europa. Wir haben sie ohne staatliche Förderung gebaut. Dieselbe Fläche liefert Äpfel und Solarstrom.
Über eine Direktleitung fließt der Strom zur rund 500 Meter entfernten Obstsortieranlage der BayWa, also dorthin, wo er gebraucht wird. In unseren Agri-PV-Projekten ergänzen Batteriespeicher den Solarstrom, damit er auch dann zur Verfügung steht, wenn die Sonne nicht scheint. So findet Klimaschutz nicht auf dem Papier statt, sondern auf einem Betrieb in der Region.
Unser Dank gilt dem Heimatwurzeln e.V. für die Einladung und die tolle Veranstaltung. Ebenso danken wir dem Maschinenring Tettnang und dem Obsthof Bernhard für die super Zusammenarbeit.